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Herbstwanderungen im Bregenzer Wald

 

Der erste Tag – Eingehtour mit Lingenauer Quelltuffpfad

Wir, d.h, Annette, Beatrix, Sabine, Dietrich, Jüergen, Manfred und Urs starten heute mit einer Halbtageswanderung in Lingenau. Der dortige Quelltuffhang wurde 1998 zum Naturdenkmal erklärt. Es handelt sich um die großartigsten Kalksinterbildungen in Europa nördlich der Alpen, seit einigen Jahren über den eigens angelegten Quelltuffpfad erschlossen. Was man hier sehen kann? Sozusagen das Gegenteil von Erosion: wachsende Kalksteine. Der im Wasser gelöste Kalk lagert sich auf allem ab, was da wächst oder liegt. Moose, Blätter, Zweige und Äste.

Hier einige Eindrücke:

Fotos......

Der Vollständigkeit halber noch in Kürze die weitere Tourenbeschreibung. Nach Überquerung der Drahtseilseilbrücke – die darf nicht von mehr als einer Person betreten werden – wandern wir am Hang der Subersach hinauf Richtung Großdorf, gehen dort über die Wiesen und zwischen einzelnen Höfen hindurch, genießen den Ausblick auf die Gipfel der kommenden Tage und kehren über den Drahtseilsteg zurück zu den Autos. Die letzten Kilometer zum Berggasthof sind mit dem Auto schnell zurückgelegt und dem gemeinsamen Abendessen steht nichts mehr im Wege. Nicht mal mehr eine Dusche.

 

Der zweite Tag – Hinauf auf die Kanisfluh

Für die ersten Höhenmeter nutzen wir die sogenannte Bregenzerwaldcard. Die erhält jeder Gast ab drei Übernachtungen und kann dann damit die öffentlichen Verkehrsmittel (es gibt eine ausgezeichnete APP) und im Sommer auch die Bergbahnen ohne weitere Kosten benutzen.

So sind wir die erste Gruppe welche an diesem Tag Richtung Kanisfluh aufbricht. Noch spannender als der Gipfel selbst sind allerdings die etwa hundert Höhenmeter unterhalb grasenden Steinböcke.

--- Bilder ---

Es war das erstemal, daß wir diese Tiere so nah in freier Wildbahn gesehen haben.

Bei der Rückkehr am Abend wollte die Seniorchefin wissen, ob wir heute Steinböcke gesehen hätten? Die Antwort ist bekannt und war doch für sie sehr überraschend. Die Seniorchefin hat gemeint, daß sie schon sehr häufig auf den Gipfel gewandert sei, dort aber noch niemals Steinböcke gesehen hätte. An den Fotos war sie sehr interessiert. Und wir wussten, daß wir großes Glück gehabt hatten.

Und hier noch ein Ausblick vom Gipfel:

--- Fotos ---

 

Der dritte Tag – die Nebelwanderung

Wetterprognose und der Blick aus dem Fenster zeigen klar und deutlich: heute ist ausser Nebel nichts zu sehen. Fernsicht ade. Entsprechend gibt es heute nur eine Tour in Halbhöhenlage.Solange man unter der Wolkendecke bleibt ist die Scht passabel und der wabernde Nebel sorgt auch in Verbindung mit der Landschaft für besondere herbstliche Eindrücke:

Fotos

Der Regen bleibt erfreulicherweise aus und am Nachmittag kommt sogar noch die Sonne heraus. Wir beschließen am Ende der Wanderung nochmal die Bregenzerwaldcard zu nutzen und fahren mit der Bezauer Bergbahn hinauf auf die Niedere Höhe. Im Restaurant der Bergstation genießen wir Aussicht, Kaffee und die trotz ihrer Jugend schon überaus schlagfertige Bedienung. Wir sind die einzigen Gäste und so bleibt ihr Zeit für ein längeres Gespräch über ihre Stationen in der Gastronomie (u.a. Ischgl) und Ihre Südtiroler Herkunft von einem einsamen Bergbauernhof den sie oder ihre Schwester übernehmen werden. Dafür wird jetzt ein nicht arbeitsscheuer Mann gesucht!

Vermutlich ist sie deswegen von Ischgl weg und in den Bregenzer Wald.

 

Der vierte Tag – Kaiserwetter über Damüls

Zum Abschluß werden wir von Petrus nochmal richtig verwöhnt. Wolkenloser Himmel und ungetrübte Fernsicht bis zum Horizont. Auch wenn nur noch eine Halbtagestour auf dem Programm steht ist Gipfelgenuss möglich und geboten! Wir stellen die Autos an der Furkastraße ab und wandern hinauf aufs Portlahorn. Die Aussicht auf die Gipfel ringsum ist nicht zu toppen, nur der Bodensee versteckt sich im Nebelmeer. Aber das ist auch egal.

--- Fotos ----

Nach etwas über eine Stunde Gipfelrast in der warmen Herbstsonne geht die Tour mit dem Abstieg und einer gemeinsamen Einkehr auf dem Rückweg zu Ende.

Wandermöglichkeiten mit und ohne Gipfel gibt es noch mehr als genug, vielleicht sehen wir uns im Herbst 2017?

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