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Wandern mit der Sektion Böblingen

 

Wandern: in der näheren Umgebung, im Flachland und in den Mittelgebirgen, auf einfachen Straßen und sicheren breiten Wegen. Kultur, Land und Leute stehen mehr im Mittelpunkt als die sportliche Ambition. 

Bergwandern: im Voralpenland, in mittleren Höhen und im Hochgebirge. Trittsicherheit und Kondition sind Voraussetzung, ebenso alpine Erfahrung. Die Ziele reichen von einfachen Panoramawegen bis zu schweren Bergwegen.

Fernwandern: auf den Europäischen Fernwanderwegen (spezielle Markierungen).

Naturkundliches Wandern: mit unserem Diplombiologen Michael unterwegs.

 

 

Ein- oder Mehrtageswanderungen

Hier finden Sie eine Übersicht über alle Wandertouren:

 

Dienstags Unterwegs

Touren in der näheren Umgebung. Max. 4 Stunden.

 

Sonntagstouren

Touren z.B. im Schwarzwald oder Alb. Max. 6 Stunden und 15 km.

 

Naturkundliche Wanderungen

Wanderungen mit unserem Diplombiologen.

 

Wander Blog

Blauer Himmel, blühende Bäume, eine Burg, eine Burgruine, grüne Wiesen und fantastische Ausblicke: Bilderbuch-Alb bei Bilderbuch-Wetter! Ein Mitwanderer berichtet:

 

Das war meine erste Wanderung mit dem DAV. Ich war ein paar Mal mit Freunden im Schwarzwald und im Schönbuch. Aber ich bin keineswegs ein aktiver Wanderer.

Meine Kollegin Gabriele hat den Ausflug auf die Alb organisiert und ich war sofort interessiert, als sie mich dazu einlud: Ich war noch nie auf der Teck und es würde eine gute Gelegenheit zum Fotografieren sein.

 

Die Wettervorhersage war gut, vielleicht sogar zu gut mit strahlendem Sonnenschein und 25°. Obwohl ich Italiener und in Italien aufgewachsen bin und trotzdem das alle Deutschen zu wundern scheint: Ich bin kein Fan des Sommers. So kaufte ich Sonnencreme und packte meinen Rucksack: zwei Liter Wasser (eine für meinen Standard außergewöhnliche Menge), meine Kamera mit Objektiven, eine Regenjacke, Sandwiches fürs Vesper, ein paar Früchte, Brille und Sonnenbrille... Ich habe den Rucksack nicht gewogen, doch obwohl ich das Stativ wieder herausgenommen habe, fühlte er sich für meine untrainierten Beine an wie ein Hinkelstein.

Wir trafen uns am Bahnhof von Owen und starteten pünktlich um 9:30 h mit einem kleinen Umweg zur nahegelegenen Friedhofstoilette. Zusammen waren wir acht Personen, was, wie ich später herausfand, nicht viel ist verglichen mit anderen Wandertouren. Aber ich fand es gut so.

Wir stiegen dann direkt hoch zur Teck, vorbei an blühenden Bäumen und über eine Wiese, wo ein paar Leute ihre Modellflugzeuge fliegen ließen. Auf der Teck machten wir unsere erste Pause. Vom Turm aus war die Landschaft wunderschön, obwohl der Horizont im Dunst lag. Langsam begann ich zu begreifen, dass die Teck nur der höchste Punkt unserer Wanderung und nicht etwa ihr Ziel war. Wir waren noch weit entfernt von der ersten Hälfte und ich war schon erschöpft. Wie dem auch sei: Wir verbrachten noch ein paar Minuten im Sibyllenloch und machten uns dann auf den Weg zur Burgruine Rauber, wo wir Mittag machen wollten. Dieser Teil der Wanderung war für mich ziemlich entspannend, keine nennenswerten An- oder Abstiege bei angenehmen Temperaturen im Schatten des Waldes. Die Mauern der Ruine waren ein nettes Fleckchen für unsere Mittagsrast und auch, um ein paar Fotos zu machen.

 

Ab jetzt führte unser Weg teils im Wald und teils durch Felder und Wiesen, wo die Sonne herunterknallte. Der Rückweg war wegen der Obstbaumblüte und der fantastischen Aussicht durchaus reizvoll. Ich bekam allerdings nicht so viel davon mit, weil ich davon träumte, zu Hause anzukommen und mich schlafen zu legen. Gegen 17:30 h kamen wir bei den Autos an. Einige Leute verglichen ihre GPS-Aufzeichnungen, die mit 18-20 km und 830 Höhenmetern durchaus der von mir zuvor nicht gelesenen Tourenankündigung entsprachen. Die meisten von uns trafen sich dann noch in einer Stuttgarter Pizzeria.

 

Abgesehen vom Wandern selbst, das ich sehr befriedigend und angenehm erlebt habe, war ich war ich sehr von der Gruppe angetan. Freundliche Menschen, gute Stimmung und eine entspannte Atmosphäre machten den Ausflug zum positiven Erlebnis.

 

Bei der nächsten Tour, die Gabriele am 14. Juli rund um den Stuttgarter Süden organisiert, möchte ich wieder mitwandern. Zwar sind wieder einige Kilometer und Höhenmeter zu bewältigen, aber das habe ich nun ja schon mal geschafft.

 

Giorgio Bernardinello

 

DAV Frühlingstour – Murgleiter 13. und 14.Mai 2017
Am Samstagmorgen trafen sich 5 Wanderer um gemeinsam die ersten 2 Etappen der Murgleiter zu begehen. Die Sonne strahlte wie sie es in den letzten Wochen nur selten getan hat. Wir starteten um 9.30 Uhr am Waldseebad in Gaggenau und über den Luisenbrunnen ging es aufwärts zur Ruine der Ebersteinburg.

Wenn auch die Wanderung rund um Büsnau wegen des schlechten Wetters etwas verkürzt werden musste, so entschädigte doch die Einkehr im Naturfreundehaus Vaihingen die "Unentwegten" für das Entgangene. Und ein "Happy Birthday" für einen 29sten Februar-Geburtstag kann man auch nicht bei jeder Märzwanderung singen.

Vom Enztal auf die Büchenbronner Höhe (07.02.2016)

 Trotz Fasching und schlechter Wetterprognose machte sich ein überschaubares Grüppchen von sieben unentwegten „Wanderfreaks“ am Sonntag auf den Weg nach Engelsbrand im Nordschwarzwald.

Gemütlich und bei bestem Wanderwetter geht es zunächst einmal Richtung Grösselbachtal. Wir folgen dem Verlauf des oberen Grösselbachs, bis wir auf einem schmalen Pfad den Aufstieg in Richtung Angelstein in Angriff nehmen. Der Angelstein ist eine Gruppe teils übereinander getürmter Felsblöcke aus Buntsandstein, mit Überhängen und Durchgängen.