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Bergsteigen

mit der Sektion Böblingen

Wo für einen normalen Bergwanderer die Wege zu engen Steigen werden und der Abgrund nahe an den Steig rückt, wo Schneefelder oder Gletscher das Weitergehen verhindern, wo Fels nur noch mit Hilfe von Seilsicherung oder Fixseilen überwunden werden kann, beginnen die Aktivitäten des Bergsteigens. Absolute Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, Orientierungfähigkeit und viel Erfahrung sind ab hier gefragt. Das Bergsteigen hatte seine Geburtsstunde schon sehr früh, nämlich 1336 durch die Besteigung des Mont Ventoux, einem Berg, der heute zu den legendärsten Gipfeln der Tour de France gehört. Klettern im alpinen Gelände oder an Fixseilen (Klettersteige, "Via Ferrata"), Hochtouren (in Firn und Eis), Skihochtouren, Schneeschuhtouren im alpinen Gelände, Höhenbergsteigen (Expeditionsbergsteigen) und alpines Trekking sind die Bergsportaktivitäten, die man als Bergsteigen oder auch Alpinismus bezeichnet.

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Zweitägige Frühlingswanderung vom 05.05.-06.05.2012 durch das Nagold-, Enz- und Würmtal.

Wir haben uns in Hohenwarth an der Kirche getroffen und sind gegen 9 Uhr losmarschiert. Auf dem Aussichtsturm „Hohe Warthe“ konnten wir uns eine Übersicht von der zu erwartenden Tour durch 3 Flusstäler verschaffen.


Monbach-SchluchtDas nächste Highlight war die Monbach-Schlucht. Schön, dass es auch Teilnehmer gab, die dieses Kleinod noch nicht kannten. Am Ende der Schlucht erreichten wir unser erstes Tal mit der „Nagold“. Im Ort Unterreichenbach sahen wir das „Flößerdenkmal“ und kramten in unseren Wissen über die Flößerei, die noch bis Anfang des 20.Jahrhunderts hier betrieben wurde.



Es war mittlerweile Mittag geworden und wir sind im „Löwen“ eingekehrt. Nach ca. 1,5 Stunden Pause haben wir den ersten Aufstieg in Angriff genommen. Über das Nagoldtal hinweg konnten wir den ersten Aussichtsturm von weitem wiedererkennen.

Durch den schönen Ort Grunbach hindurch ging es erst kurz abwärts und dann hinauf zur „Büchenbronner Höhe“. Einige haben den Aufstieg auf den wunderschönen alten Aussichtsturm nicht gescheut und wurden, oben angekommen, mit einem Gedicht von Kriemhild belohnt. Eine weitere Belohnung für die mutigen Treppensteiger war der tolle Ausblick über den Nordschwarzwald.

Von der Höhe ging es wieder hinab ins Grössel-Tal, einem Seitental der Enz. Eine Einkehr im Grössel-Tal-Haus mussten wir auslassen, da der Tag mittlerweile fortgeschritten war. Aber beim nächsten Aufstieg stellte sich heraus, dass wir doch eine sehr kernige Gruppe waren.

unterwegsMehr als die Hälfte der Teilnehmer hat den zusätzlichen Aufstieg über den Angelstein gewählt. Diese Gruppe war dann erst gegen 19 Uhr am Wanderheim, wo sich die ersten schon ½ Stunde vorher von der Anstrengung des ersten Tages erholen konnte. In dem schönen Wanderheim unterhalb der Burg in Neuenbürg haben wir gemeinsam einen netten Abend verbracht und in den komfortablen Zimmern eine angenehme Nacht.

Am Sonntag gab es um 7.30 Uhr Frühstück, das wir in Ruhe genossen haben. Draußen regnete es und einige wären schon gern sitzen geblieben. Aber gegen 9 Uhr ging es los und siehe da, es hatte aufgehört zu regnen. Nach einer kurzen Stippvisite am Schloss sind wir ins Enz-Tal abgestiegen und eine Weile den naturbelassenen Teil entlang gewandert. Dann ging es in ein schönes Seitental hinauf zum „Herrmannsee“. Hier wurde eine kurze Rast eingelegt, einige vesperten und andere fütterten die „verrückten“ Karpfen.

Dill-WeißensteinVorbei am Wildgehege ging es über Büchenbronn hinab nach Dill-Weißenstein. Hier gibt es die Burg Rabeneck und eine alte gemauerte Fischtreppe in der Enz zu besichtigen. Wieder ein kurzer Anstieg zu einer weiteren, nur aus wenigen Resten bestehenden Burgruine. Bald darauf sind wir auch schon am „Kupferhammer“. Hier gibt’s die ersehnte Mittagspause. Es sind Stände aufgebaut, eine Musikkapelle spielt und Wandervereine präsentieren sich. Wir sammeln auch Einiges an Informationsmaterial ein.

Gut gestärkt nehmen wir das letzte der drei Täler, das Würm-Tal in Angriff. Wir wandern oberhalb auf einem schönen Weg sanft dahin. Nach ca. 1,5 Stunden machen wir nochmals Einkehr im Wanderheim „Lettenbrunnenhütte“. Hier ist viel Betrieb, es ist sehr laut, aber wir lassen uns Kaffee und Kuchen schmecken.
AbschiedUnser letztes Ziel ist die Burgruine „Liebeneck“. Hier angekommen gibt es eine letzte Verschnaufpause, bevor wir wieder zur Würm hinabsteigen und auf der anderen Seite den Aufstieg nach Hohenwarth angehen. Der Kreis hat sich geschlossen.

Gegen 18 Uhr sind wir an unseren Autos, alle wohlbehalten, aber auch ein klein bisschen kaputt angekommen.
Wir sind uns einig, dass wir ein schönes, gemeinsames Wochenende mit viel Spaß und dann doch noch recht gutem Wetter hatten.

Wir freuen uns schon auf die traditionelle 2-Tagestour im nächsten Jahr.

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