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Wandern

mit der Sektion Böblingen

 

Wandern: in der näheren Umgebung, im Flachland und in den Mittelgebirgen, auf einfachen Straßen und sicheren breiten Wegen. Kultur, Land und Leute stehen mehr im Mittelpunkt als die sportliche Ambition. 

Bergwandern: im Voralpenland, in mittleren Höhen und im Hochgebirge. Trittsicherheit und Kondition sind Voraussetzung, ebenso alpine Erfahrung. Die Ziele reichen von einfachen Panoramawegen bis zu schweren Bergwegen.

Fernwandern: auf den Europäischen Fernwanderwegen (spezielle Markierungen).

Naturkundliches Wandern: mit unserem Diplombiologen Michael unterwegs.

 

 Kooperation mit der IBM Klub BB Wandersparte

IBM Klub BBBislang war es nur ein partnerschaftliches Verhältnis mit gegenseitiger Teilnahme an den Wanderungen des jeweils Anderen. Seit einige Monaten jedoch gibt es intensive Gespräche über eine Kooperationsvereinbarung zwischen unserer Sektion und der Wandersparte des IBM Klub Böblingen e.V.

Ziel ist es, gemeinsame Aktivitäten im Bereich Wandern zu entwickeln und auszubauen, die jeweiligen Tourenprogramme gegenseitig zu bewerben und die Modalitäten für die Teilnahme an den jeweiligen Touren des Anderen schriftlich zu fixieren. Hierdurch lassen sich Synergien nutzen und es bieten sich für die Wanderfreunde beider Vereine mehr Möglichkeiten ihren Sport auszuüben.

Ansprechpartner für IBM Klub BB Wandersparte: Wanderführer Peter Heydkamp 

DAV Ausfahrten

Ein- oder Mehrtageswanderungen

Hier finden Sie eine Übersicht über alle Wandertouren:

 

 

 

 

Dienstags Unterwegs

Touren in der näheren Umgebung. Max. 4 Stunden.

Sonntagstouren

Touren z.B. im Schwarzwald oder Alb. Max. 6 Stunden und 15 km.

 

 

 

 

Naturkundliche Wanderungen

Wanderungen mit unserem Diplombiologen.

 

 

 

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  Trekking entlang der Amalfiküste

 

Tiefblicke an der blühenden Steilküste am Monte San Constanzo

Die von Nicola Stein organisierte Tour  - Trekking entlang der Amalfiküste -  war beschrieben mit: 7 Tage Streckenwanderung mit Komfort entlang der spektakulären Steilküste zwischen Sorrent und Salerno.

Für mich klang das nach Genuss & sportlichen Herausforderungen. Das Ganze verbunden mit meinem persönlichem Sehnsuchtsort Italien und der Amalfiküste, die ich schon seit längerem bereisen wollte. Also quasi eine win-win-win-Situation.

Glücklicherweise wurden alle meine Erwartungen, und ich denke ich übertreibe nicht, wenn ich sage die Erwartungen aller Teilnehmer, erfüllt bzw. übertroffen.
Vorab konnten wir uns den Track bereits unter www.amalfi-wanderweg.de anschauen. Die Macher der Website waren mit Tipps und Tricks nicht knauserig. Ihre und die Tipps von Nicola gaben gute Anhaltspunkte hinsichtlich der Packliste und den Vorbereitungen.

Von Nicola gut überlegt starteten wir die Tour in entgegen gesetzter Richtung als auf der Referenzwebsite vorgeschlagen. So konnten wir die landschaftlichen Reize der Halbinsel von Termini, welche bisher nicht touristisch geprägt ist, zuerst genießen, danach wurde der Track mehr und mehr städtisch und damit touristisch.

                                                                                                                                                                                 Tiefblicke an der blühenden Steilküste am Monte San Constanzo
Wandern mit Blick auf die Insel CapriMittelmeerwandern wie es sein soll: Blaues Meer und blauer Himmel bei Nerano
Wandern mit Blick auf die Insel Capri                                                                                                                           Mittelmeerwandern wie es sein soll: Blaues Meer und blauer Himmel bei Nerano


Kapelle von Crapolla

Der erste Tag begann mit einer kleinen Einstiegstour. Die Insel Capri immer im Blick von Nerano aus über den Monte San Constanzo nach Termini.
Angekommen gab es ein typisch italienisches Mittagessen: Von der Nonna des Inhabers gefertigte Ravioli oder Gnocchi in frischer Tomatensauce, zum Nachtisch selbstgemachte Sfogliatelle und Limoncello con Secco. Das Ganze fast auf der Straße sitzend. Eben typisch italienisch.

Der zweite Tag startete wieder in Nerano nach Colli San Piedro. Der Weg - wunderschön - an der Küste gelegen mal bergab mal bergauf. Nach dem letzten Anstieg erreichten wir glücklich unser Agriturismo Piccolo Paradiso.

Trinkwassernachschub von netten Dorfbewohnern







Kapelle von Crapolla











Trinkwassernachschub von netten Dorfbewohnern

Abstieg nach Positano






















Abstieg nach Positano

Einer der vielen, vielen Treppenwege
Einer der vielen, vielen Treppenwege  

Prekäre Bauten
Prekäre Bauten

Am nächsten Tag ging es nach Positano, die quirlige Stadt war eine willkommene Abwechslung zu den vorherigen landschaftlich schönen, ruhigeren Ecken der Amalfiküste.
Der Weg der Götter sollte am nächsten Tag unter unseren Füßen liegen. Doch zunächst einmal fuhren wir wenig göttlich, aber glücklich mit dem Bus ein paar Höhenmeter bergauf. Nach der kurzen Strecke auf dem göttlichen Pfad ‚Sentiero Degli Dei‘ (der übrigens so heißt, da der Sage nach dort die Götter hilfsbedürftigen Seeleuten hinterhereilten, die in Sorrent mit den Sirenen Bekanntschaft machen mussten) ging es nach Bomerano. Ein beschaulicher Bergort.

Blick zurück vom „Sentiero degli Dei“Auf dem „Sentiero degli Dei“ Die Amalfiküste ist das Land der ZitronenMediterraner Frühling oberhalb von Amalfi


Immer wieder führt der Weg durch die engen Gassen kleiner Dörfer, die vom Tagestourismus verschont blieben Von da an wurde es wieder touristisch mit der Wanderung nach Amalfi – am nächsten Tag nach Maiori und dann nach Salerno.
Während ich das schreibe, bin ich gedanklich wieder in Amalfi, der wohl touristischsten aber irgendwie charakteristischsten und schönsten Stadt der Tour. Mir fällt auf, dass mir die Worte fehlen, um meine Gefühle für diesen Ort zu beschreiben, aber auch die Betrachtung der Fotos gibt nur einen kleinen Eindruck. Ich würde immer wieder dahin reisen und gern auch mit Nicola und der restlichen Gruppe.
Wir haben uns großartig ergänzt und verstanden. Die botanischen Erkenntnisgewinne werden mir noch lange im Gedächtnis bleiben. Zum Schmunzeln bringt mich noch immer die kleine Lehrstunde meiner deutlich älteren Reisegefährten zum Googleübersetzer. Wer hätte gedacht, dass mir technisch versierter Smartphonenutzerin mal Vorruheständler eine App erklären würde?
Danke an Nicola für die wunderbare Reiseleitung und Danke an alle Mitreisenden.

Autorin Ariane Franze

Fotos Nicola Stein

Tag 1:
Gut gelaunt und mit Vorfreude auf einen sonnigen Berg Tag, trafen wir uns um
05:45 Uhr am Parkplatz beim Paladion. Von dort fuhren wir in Fahrgemeinschaften Richtung Steibis. Nach einem Start-Kaffee schnallten wir die Schneeschuhe bzw. die Tourenski an und machten uns gemeinsam auf in Richtung Bergstation Imbergbahn. Der/Die Ein*e oder Andere nahm den Weg durch den frischen Tiefschnee der Rest zum Warmlaufen noch den ausgetretenen Wanderpfad. Spätestens beim Anstieg zum Imberghaus zog es uns dann alle in den frischen, weiß glitzernden Schnee. Nach einer kurzen Rast am Imberghaus machten sich die Schneeschuhgeher*innen auf den Weg zum Imberg-Gipfel. Die Tourengeher*innen zog es Richtung Fluh über einen kurzen Grat zwischen Imberg und Kojenstein und dann zur Abfahrt zum Berggasthof Hochbühl.  Die Schneeschuhgeher*innen wanderten vom Imberg-Gipfel über flaches Gelände durch wunderbar verschneite, weiße unberührte Flächen und durch Wälder zum Berggasthof Hochbühl.  Hier luden uns die Liegestühle zu einer Pause ein. Wir genossen bei einem Bier, Hugo oder Aperol die Sonnen und den wundervollen Blick auf die Berge des Naturparks Nagelfluhkette. Nach unserer Pause frischte Jürgen unser Wissen in Bezug auf die Lawinenausrüstung auf und übte mit uns die Verschüttetensuche. Dabei kam uns die Erkenntnis, dass Mann/Frau immer im Voraus prüfen sollte, ob Batterien im LVS-Gerät sind und ob die Schaufeln was taugen.
Den Abend ließen wir in sehr lustiger gemütlicher Runde mit „Mäxle“ spielen und einem Wanderquiz ausklingen. Kaum zu fassen, wie viele „Mäxle“ man verdeckt würfeln kann. Bevor wir dann ins Bett stiegen, ließen wir uns, mit Blick auf die Berge bei Nacht, noch ein „Schnäpsle“ schmecken. Es hieß ja auch „Genusstour“.
Die Nacht verbrachten wir im Mehrbettzimmer, wobei zum Glück keiner durch „Sägegeräusche“ in der Nacht wach gehalten wurde.

Tag 2:
Gut erholt machten wir uns, nach einem Frühstück, mit den Schneeschuhen und Tourenski auf den Weg zur Falkenhütte und von dort weiter auf den Einegundkopf. Dabei begleitete uns wieder die Sonne aber auch starker Wind am Bergrücken. Dies nahm Jürgen zum Anlass, uns bildhaft eine „Schneeverfrachtung“ zu erklären und weshalb es im Lawinenlagebericht immer heißt „Vorsicht Triebschneeablagerungen in Rinnen und Mulden“.
Nach einer Stärkung auf der Falkenhütte mit Kaierschmarrn oder Linsen mit Spätzle und eines fachmännisch angelegten Verbands an einem Wanderstiefel (Panzertape kommt ganz sicher auf die nächste Packliste) machten sich die Schneeschuhgeher*innen auf gleichem Weg wieder zurück zum Berggasthof und weiter Richtung Bergstation Imbergbahn. Leider konnte hier keine Schlitten für die Abfahrt ausgeliehen werden, sodass wir uns nochmal durch Tiefschnee an den Abstieg machten. Die Skitourengeher*innen fuhren durch wunderbaren Powder an der Falkenhütte ab in Richtung Imbergbahn.

 

Es war eine tollen Tour mit euch. Ich hatte tierisch viel Spaß und Muskelkater vom Lachen und Wandern. Jürgen, ich danke dir für deine Unterstützung!

Ich freue mich auf die nächste Tour :-)

Eure Tanja

Endlich war es wieder soweit. Wir konnten uns endlich wieder zu einer Wanderung treffen.

Zumindest im kleinen Kreis und nur mit Anmeldung.

Wir machten uns von Calw Stammheim auf den Weg ins Nagoldtal Richtung Öländerle.

Auf schmalen Pfaden durch das Schlittenbachtal ging es steil und ziemlich rutschig bergab. Gleich in der ersten Kurve saßen die ersten beiden Mitwanderer auf dem Hosenboden. Damit war das Thema aber dann auch durch, wobei es niemand wirklich schaffte, mit sauberen Hosenbeinen durchzukommen.

Weiter ging es zum Bahnhof Bad Teinach, wo wir an der Bushaltestelle Mittagspause machten, überdacht, wegen dem immer mal wieder einsetzenden leichten Regen. Im Bahnhofsrestaurant konnten wir uns sogar noch einen „Coffee to go“ holen.

Frisch gestärkt ging es nun steil hinauf zur Ruine Waldeck. Durch das nicht ganz so einladende Wetter waren wir hier oben alleine. Überhaupt haben wir auf der kompletten Tour kaum Leute getroffen.

Nach kurzem Aufenthalt an der Ruine ging es hinab ins Nagoldtal, um anschließend auf schmalem Pfad neben dem Baiersbach den Berg hinauf, zurück Richtung Stammheim zu stapfen.

Am Ausgangspunkt fast trocken angekommen waren 9 Wanderer froh über einen ersten kleinen Schritt in Richtung Normalität.

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Sonntagstour – Augenblickerunde Xanderklinge

Am 01.03. ging es los – Meine erste Sonntagswanderung als Wanderleiterin. Meine anfängliche Sorge, ob wohl überhaupt jemand kommen mag, hatte sich schnell verflüchtigt. Der Einladung zur Sonntagswanderung durch die Xanderklinge folgten letztlich 23 gutgelaunten Wanderlustige sowie zwei Hunde.

Ein wechselhafter Tag war angesagt. Aber das schreckte die gutgelaunten Wanderer nicht ab. Ausgangspunkt der rund 13 km langen Augenblicketour war der Parkplatz am Friedhof in Holzbronn.
Wir folgen der Beschilderung der „Augenblickerunde“ (eine Hagebutte) die uns zuerst ortsauswärts führte. Über die Wiesen hinweg konnten wir auf die Täler und sanft geschwungenen Schwarzwaldhügel blicken.
Nach Überqueren der K4302 wanderten wir im schattigen und matschigen Wald, bis wir zu einem Abzweig kamen auf dem ein Schild auf den „Totenkopf Weg“ hinwies. Ein alpinartiger Pfad.
Hier war Trittsicherheit nötig! Der schmale Pfad führte uns über umgefallene Bäume (Sabine hatte ihre Spuren hinterlassen) Leitern, Steinstufen und Wurzeln bergab. Dies ließ so manches Wanderherz höher schlagen.

 

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Nachdem wir die Nagold überquert hatten, ging es steil bergauf, zur Burgruine Waldeck.
Der anstrengende Aufstieg wurde belohnt. Die Burgruine Waldeck ist einer der besterhaltensten Ruine des nördlichen Schwarzwaldes mit ihrer ganz eigene Sage. Die Grillstelle lud uns zur Rast ein. Nachdem alle frisch gestärkt waren, machten wir uns unterhalb des Bergrückens auf, zu zwei aneinander gelehnte Steine das „Geigerles Lotterbett“. Hier soll sich ein mittelloser Geiger sein Bett gerichtet haben (So eine Version der Sage). Unterwegs trafen wir auf Boulderer , die sich an der Felskanzel versuchten.

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Wir passierten die Gaststätte Talmühle und querten wieder die Nagold. Die Xanderklinge –eine Waldklinge- empfing uns mit kühler Luft und viel Wasser. Durch die urwaldartige Klinge führte uns ein Trampelpfad der uns von Stein zu Stein von einer Bachseite zur Anderen hüpfen lies. Ein steiler Pfad führte uns letztendlich über einen alpinartigen Pfad bergauf zu einer Aussichtplattform, die uns einlud einen Blick in die wunderschöne Xanderklinge mit ihren Wasserfällen zu werfen.

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Wir überquerten die Xanderklinge ein letztes Mal und folgten dem Weg aus dem Wald hinaus Richtung Holzbronn.

Einen schönen Ausklang dieses tollen Tages fanden alle Wanderer beim leckeren Essen im Krabbennescht Holzbronn.

Vielen Dank an die vielen Wanderer die meiner Einladung gefolgt sind. Ich freue mich auf weitere Wanderungen mit Euch, es war sehr schöner Tag und habe mich sehr Willkommen gefühlt.

Bleibt mir bitte alle in dieser schwierigen Zeit gesund!

Tanja

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